Kinder, Allergie und Asthma

Besteht das Risiko, das Ihr Kind ein Asthma entwickelt?

Kinder, Allergie und Asthma

„Mama! Papa! Ich bekomme keine Luft mehr!“ Wenn Sie Kinder haben, können Sie sich vorstellen, wie beunruhigend und besorgniserregend eine solche Situation wäre. Die mit Asthma zusammenhängende Atemnot sowie Husten und Keuchen treten häufig nachts auf und wirken sich auf den Schlaf Ihres Kindes und seine Aktivitäten am Folgetag aus. Da Asthma häufig die Folgeerkrankung einer Allergie ist, können Sie dieser Entwicklung vorbeugen. Suchen Sie Ihren Arzt auf und lassen Sie die Allergie Ihres Kindes so schnell wie möglich behandeln.

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Asthma tritt häufig erstmals im Kindesalter auf und kann die Folge einer ständigen Reizung der Atemwege durch Allergene wie Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben sein. Wenn Ihr Kind an einer Allergie leidet, die die Nase betrifft (allergische Rhinitis oder auch Heuschnupfen genannt), ist das Risiko, dass es Asthma entwickelt, im Vergleich zu einem Kind ohne Allergie um das Siebenfache erhöht. Ist das Kind kontinuierlich den Allergenen ausgesetzt, kann dies eine chronische Entzündung der unteren Atemwegeverursachen. Eine nicht behandelte Allergie kann demnachdas Risiko Asthma zu entwickeln erhöhen.

 

Allergie der oberen und unteren Atemwege

Eine Allergie der oberen Atemwege verursacht häufiges Niesen und eine juckende Nase, die läuft oder verstopft ist. Eine Allergie der unteren Atemwege sorgt für Keuchen, Husten oder Kurzatmigkeit. Auch wenn diese Symptome an zwei verschiedenen Körperstellen auftreten, ist die Ursache dieselbe: Eine Überreaktion des Immunsystems.

Kind beim Arzt

Da unsere oberen und unteren Atemwege miteinander verbunden sind, kann eine Entzündung aufgrund einer allergischen Reaktion von der Nase auf die Lunge übergehen und Asthma verursachen.

Allergien bei Kindern verändern sich häufig im Laufe der Zeit. Einige Allergien verschwinden mit dem Alter, andere entwickeln sich erst oder werden gar schlimmer. Daher ist es wichtig, dass Sie die Gesundheit Ihres Kindes sowie die Allergiesymptome regelmässig überprüfen.

Symptome obere und untere Atemwege

Wird eine Allergie nicht oder nur unzureichend behandelt, kann das dazu führen, dass neue Allergien auftreten oder sich aus Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt. Experten sprechen hierbei vom sogenannten Etagenwechsel. 30 % der Heuschnupfen-Allergiker sind von diesem Krankheitsverlauf betroffen.

Es ist Zeit, zu handeln

Leidet Ihr Kind unter Allergiesymptomen? Benötigt es mehr Medikamente, um seine Allergiesymptome zu kontrollieren? Ist seine Atmung betroffen? Machen Sie sich Sorgen wegen des Asthma-Risikos?

Falls ja, ist es wichtig, dass Sie einen Allergietest durchführen lassen, um eine konkrete Diagnose zu erhalten. Damit eröffnen sich Ihrem Kind weitere Behandlungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit Ihrem Arzt können Sie die richtige Behandlung für Ihr Kind auswählen. Diese kann zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität führen und den Familienalltag entspannen.

Wie wird Asthma diagnostiziert?

Um Asthma zu diagnostizieren, wird der Arzt nicht nur ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten führen, sondern auch verschiedene Diagnoseverfahren anwenden. So ist es wichtig, andere Ursachen für ähnliche Symptome wie die von Asthma auszuschliessen. Darunter z.B. Krankheiten wie Mukoviszidose oder Bronchitis.

Häufige Untersuchungen sind z.B. ein Lungenfunktionstest sowie das gründliche Abhören der Lunge.

Besteht der Verdacht auf allergisches Asthma, wird der Arzt versuchen, den Auslöser des Asthmas zu finden. dazu macht er einen Allergietest, wie z.B. den Prick-Test. Manchmal sind auch weitere Untersuchungen notwendig.

Behandlungsoptionen

Behandlungsoptionen für Kinder

Es ist wichtig, die Allergiesymptome Ihres Kindes zu behandeln, damit es nicht unter unangenehmen Folgen wie Schlafstörungen oder Beeinträchtigungen des Lernens leiden muss. Sie können versuchen, Ihr Kind nur begrenzt dem Allergen auszusetzen, das die Allergie verursacht. Diese Vermeidung des Allergens ist jedoch nicht immer möglich, und in vielen Fällen ist eine medizinische Behandlung erforderlich.

Zuletzt aktualisiert: 01/07/2020